Einer aktuellen Studie zufolge lebt bereits jeder 8. Deutsche in Armut [1]. Insbesondere die Zahl der Alleinerziehenden, die von Armut betroffen sind, ist dabei alarmierend hoch.
Laut des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) gilt als arm, wer weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Einkommens der Gesamtbevölkerung bezieht. Überdurchschnittlich oft sind demnach auch Arbeitslose und Großfamilien von Armut [2] betroffen.
DGB-Vize Ursula Engelen-Kefer warnte im gespräch mit der Zeitung davor, dass das Armutsrisiko weiter um sich greife, falls Arbeitslosen- und Sozialhilfe wie geplant 2005 zusammengelegt werden. Sie forderte deutliche Verbesserungen für Menschen, die derzeit noch Arbeitslosenhilfe beziehen.
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